Unterirdisches Saarbrücken
 
Unterirdisches Saarbrücken

Im Saarbrücker Untergrund schlummern hochinteressante Bauwerke. Das geschäftige Stadtbild der Landeshauptstadt Saarbrücken täuscht über die Vielfalt hinweg, die es im Untergrund zu entdecken gibt. Die Eingänge in den Untergrund sind allerdings heute kaum mehr auszumachen. Sicher verschlossene Türen und Deckel versperren den Blick in die Felsenkeller alter Brauereien, spannender Kanäle, Relikte aus dem Bergbau und einer unglaublichen Zahl von Zivilschutzanlagen.

Sensationell sind auch die Superlativen: Durch die hochbrisante geografische Lage an der einstigen Kriegsfront im 2. Weltkrieg war Saarbrücken ein Pulverfass. So stehen den Bürgern auch aus dieser Zeit in über 160 Bauwerken rund 60.000 Schutzplätze zur Verfügung, die größte Schutzplatzdichte in der Bundesrepublik Deutschland.

Im Untergrund liegen zudem gigantische Felsenlabyrinthe, Anlagen aus dem Mittelalter, dem Kalten Krieg, rund 70 Kilometer begehbarer Kanalisation und ein Stollen, der in seiner Gesamtlänge den Gotthard-Straßentunnel übertrumpft.
Daher kann sich Saarbrücken mit anderen Großstädten messen, die bereits mit einem regelrechten Untergrund-Tourismus aufwarten können. Einen ersten Schritt in diese Richtung ist nun gegangen worden:

Das unterirdische Saarbrücken war bislang noch nicht umfassend dokumentiert. Bei seiner aufwändigen Spurensuche begab sich der Fotograf Florian Brunner in die Tiefen seiner Heimatstadt und machte dabei spannende Entdeckungen. In seinem Buch mit einzigartigen Fotos, Hintergrundinformationen und bislang unveröffentlichten Karten, gelingt ihm ein faszinierender Überblick über das unbekannte unterirdische Saarbrücken.


Unterirdisches Saarbrücken
 
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